Militärische Ausrüstung

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Interner Bereich

Von oben nach unten:

Zur Rüstung gehört in diesem Falle ein geschlossener Topfhelm, wie er etwa ab 1250 Verwendung fand (Gewicht des abgebildeten Helms 5,5 Kg). Die Helmzier besteht hier aus zwei verschlungenen Tüchern aus Wildseide, welchen auch über den Helm gebreitet werden konnten, um das Aufheizen in der Sonne zu reduzieren. Detailansicht
Darunter wurde eine Polsterhaube getragen (links liegend)
Der Körper wird geschützt durch ein Kettenhemd, in diesem Fall die Variante mit vernieteten Flachringen.
Durch diese teure Ausführung wurde das Hemd leichter und fast blickdicht (Gewicht hier 16,5 Kg.)
Das Kettenhemd war ein reiner Schnittschutz, die Schlagwucht wurde durch eine wattierte Polsterjacke, den "Gambesont" (nicht abgebildet) gemildert.
Über dem Kettenhemd trug man den Waffenrock / Wappenrock zur Kenntlichmachung für Freund und Feind und zur Minderung des Aufheizens der Rüstung in der Sonne. In diesem Falle mit dem Ordenssymbol dem achtspitzigen Kreuz.
Um die Hüfte liegt der Schwertgurt an welchem Schwert, Dolch und anderes Material befestigt wurde.
Es folgt der Panzerhandschuh mit Schwert und kniehohe Lederbeinschienen mit Kettengeflecht belegt, welche um die Wade geschnürt wurden.

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