Bauanleitungen

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Wenn man sich für ein Helmtyp entschieden und sich Vorlagen besorgt hat,wird der Kopf ausgemessen. Gemessen wird von der Stirn bis zum Hinterkopf und von Ohr zu Ohr.

Dafür benutzt man am besten einen Messschieber. Dann muss man eine Zulage für das Helmpolster berücksichtigen und eine weiter Zulage für den umgebörtelten Rand. Aus Pappe fertigt man eine Schablone an und zeichnet das Oval auf.

(Wer in Geometrie gut war, kann beim nächsten Absatz weiterlesen, für die Anderen gebe ich eine Hilfstellung). Zunächst  zeichnet man eine Gerade mit der ersten Länge und im Mittelpunkt die zweite Strecke rechtwinklig dazu. Beide Geraden kreuzen sich in der Mitte und bilden den Mittelpunkt. Um die Entfernung der Brennpunkte vom Mittelpunkt auf der längeren Gerade zu finden, nimmt man jeweils die Hälfte beider Geraden und multipliziert die Werte mit sich selbst. Der kleiner Wert wird vom höheren Wert abgezogen und aus diesen Ergebnis wird die Wurzel gezogen. Jetzt haben wir die Entfernung vom Mittelpunkt zu den beiden Brennpunkten auf der langen Geraden. In diesen Brennpunkte steckt man Nägel und spannt einen Bindfaden der genau die Länge der langen Gerade hat. Mit einen Stift fährt man den Bindfaden entlang. Wenn man sauber gearbeitet hat, verläuft der Umfang genau durch die Endpunkte der Geraden.

Das Oval wird aus der Pappe geschnitten. Mit einen Filzschreiber wird der Umriss auf ein Stahlblech übertragen und mit einer Blechschere ausgeschnitten. Mit einer Feile oder einen Winkelschleifer (Flex) wird das Blech entgratet und Ansätze und Unebenheiten egalisiert.

Das Stahlblech sollte eine Stärke von ca. 2 mm haben. Weniger als 1,5 mm ist die Sicherheit für den Schaukampf nicht gegeben und mehr als 3mm wird der Helm zu schwer.

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